- Bundesweite Mitmach-Aktionen für Naturinteressierte
- Wildkatzenwälder stärken Artenvielfalt und Klimaresilienz
- Exkursionen, Pflanzaktionen und Einblicke in die Praxis
Vom 2. bis 8. November lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Woche der Wildkatze ein. Mit 13 Veranstaltungen in mehreren Bundesländern und online können Interessierte die Europäische Wildkatze und ihren Lebensraum kennenlernen. Gleichzeitig können sie dabei helfen, die gefährdete Art zu schützen und naturnahe Wälder zu gestalten. Exkursionen, Pflanzaktionen, Online-Seminare und Kulturangebote machen erlebbar, wie Wildkatzenwälder entstehen.
Ein besonderer Meilenstein wird dabei die Pflanzung des 40.000. Setzlings sein. Er wird im Rahmen des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, bei einer Pflanzaktion in Thüringen in die Erde gesetzt. Am Wildkatzenkorridor bei Gotha wird ein Kind der Staatlichen Grundschule Behringen einen Weißdorn einpflanzen.
Wildkatzen brauchen vielfältige Wälder
Die Europäische Wildkatze lebt in naturnahen Wäldern mit strukturreichen Waldrändern, vielen Versteckmöglichkeiten und einem guten Nahrungsangebot. Genau diese Strukturen fördern auch die biologische Vielfalt insgesamt und erhöhen die Widerstandskraft der Wälder gegen Trockenheit, Stürme und andere Wetterextreme.
Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Wer Lebensräume für die Wildkatze schafft, tut gleichzeitig etwas für viele andere Tier- und Pflanzenarten und für die Zukunft unserer Wälder. Die Wildkatze ist damit auch eine Botschafterin für naturnahe und klimaresiliente Wälder.“
Im Rahmen der Woche der Wildkatze können Menschen selbst aktiv werden: Bei Pflanzaktionen und dem Rückbau von Barrieren, wie Zäunen, entstehen naturnahe Lebensräume. Exkursionen, Vorträge, Kulturangebote und Online-Veranstaltungen geben Einblicke in die praktische Naturschutzarbeit in unseren Wildkatzenwäldern.
Jana Pittelkow, zuständig für das Freiwilligenmanagement im Projekt: „Mit der ‚Woche der Wildkatze‘ möchten wir zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag für lebendige Wälder leisten kann. Dabei kann man nicht nur viel Spaß haben, sondern auch Neues lernen und gemeinsam etwas bewegen. Jede helfende Hand zählt, wenn es darum geht, die Wildkatze und ihren Lebensraum zu schützen!“
Hintergrund:
Die Woche der Wildkatze ist Teil des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“. Das sechsjährige Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Das Projekt setzen der BUND-Bundesverband, die BUNDjugend und die BUND-Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um. Der BUND setzt bei seinen Maßnahmen auf gezielte Strukturverbesserungen im Wald, am Waldrand und auf waldnahem Offenland.
Mehr Informationen:
- Alle Veranstaltungen und Informationen gibt es auf der BUND-Seite Mitmachen bei der Woche der Wildkatze
- Alle Wildkatzen-Veranstaltungen auf einen Blick: Termine des BUND
- Medienvertreter*innen haben die Möglichkeit, an ausgewählten Exkursionen teilzunehmen, Maßnahmen im Wald zu besichtigen sowie mit Fachleuten aus Forstwirtschaft und Naturschutz ins Gespräch zu kommen.
- Verbreitungskarte der Europäischen Wildkatze Stand 2026
- Alle Wildkatzen-Veranstaltungen auf einen Blick
- Projektwebsite “Wildkatzenwälder von morgen” und Pressebilder Wildkatze
Kontakt:
- Hanna Walker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit “Wildkatzenwälder von morgen”, Tel.: 030 27586-594, Hanna.Walker(at)bund.net; Jana Pittelkow, Freiwilligenmanagement „Wildkatzenwälder von morgen“, Tel.: 030 27586-231, Jana.Pittelkow(at)bund.net
- Zum Pressebereich